Thema „Serien“: Meine Top-Empfehlungen

Veröffentlicht: 17. Dezember 2013 in Filme & Serien
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Wer kennt das nicht? Man landet Abends irgendwann vor dem Fernseher und stellt beim zappen durch die ganzen Programme fest, dass nur geistiger Dünnpfiff auf- und abläuft. Genervt schaltet man den Fernseher ab oder entscheidet sich die 522. Doku über das Dritte Reich bei N24 zu schauen. Klingt nicht sehr prickelnd? Dann habe ich hier ein paar heiße Tipps, wie ihr eure Abende doch noch unterhaltsam mit absoluten Top-Serien füllen könnt!

Natürlich kennen wir alle Prime-Time Serien wie z.B. Big Bang Theory, How I Met Your Mother, Two And A Half Men, etc. aber mir geht es auch um Serien, um die nicht so ein riesiger Werbe-Hype gemacht wird. Um die Recherche für Euch zu erleichtern, poste ich Euch nun die Top 10 Liste meiner Serienhighlights. Die ganz neuen Serien von 2013 habe ich bewusst nicht aufgenommen, da ich mit ihnen noch bisschen warm werden muss. Hier nun die Auflistung und anschließend eine kleine Begründung, warum ich diese Serie in die Top 10 aufgenommen habe.

  1. Dexter
  2. The Walking Dead
  3. House of Cards
  4. Sons of Anarchy
  5. Castle
  6. Game of Thrones
  7. American Horror Story
  8. Falling Skies
  9. Prison Break
  10. The Wire

Auf die Zahlen dürft ihr nicht so viel geben, sie sollen keine direkte Wertung der Serien wiederspiegeln. Sie zeigen nur, in welcher Priorität ich die Serien angeschaut habe. Doch schauen wir doch mal, um was es in den einzelnen Serien geht.

Dexter

dexter

Dexter Morgan hat wie viele andere Menschen auch ein Geheimnis, von dem nur er weiß. Doch sein Geheimnis ist so erschreckend wie faszinierend: Er tötet Menschen. Bereits seit seiner Kindheit spürt er einen unlöschbaren Durst danach, andere Lebewesen umzubringen. Diesen unvorstellbaren Drang hat sein Vater, Harry Morgan, wirkungsvoll kanalisiert: Er hat Dexter einen Code auferlegt, an den dieser sich halten muss. Dexter tötet nur Menschen, die ebenfalls Mörder geworden sind. Auf der Suche nach seinen Opfern ist es für Dexter von Vorteil, dass er bei der Polizei von Miami arbeitet. Hier ist er als „Blood Guy“ für die forensische Analyse von Blut zuständig. Natürlich versucht Dexter, vor seinen Mitarbeitern sein dunkles Geheimnis zu verbergen. Auch seine Schwester, die extrem vorlaute Debrah arbeitet in der gleichen Polizeistation. Obwohl sie ein Mundwerk wie ein Schwerverbrecher hat, ist sie eine sehr anständige und gute Polizistin. Debrah wird es trotz ihrer Qualitäten nicht leicht gemacht, beim Morddezernat aufzusteigen. Insbesondere Lieutenant Lt. Maria LaGuerta ist die forsche Polizistin ein Dorn im Auge. Dexter hat unterdessen noch ein anderes Problem: Um nicht aufzufallen, versucht er, sich möglichst gut in die Gesellschaft zu integrieren. Aus diesem Grund geht er eine Beziehung mit der verletzlichen Rita ein. Doch kann ein gefühlloser Killer es schaffen, seiner Umwelt alles vorzuspielen?

Eine extrem spannende Serie, weil es oft vorkommt, dass die Polizei so hautnah dran ist ihn zu fassen, aber er doch noch die Spuren verwischen kann!

The Walking Dead

dead

Der Polizist Rick Grimes wurde nach einem misslungenen Einsatz angeschossen. Als er nun in einem Krankenhaus aufwacht, findet er dieses völlig verlassen vor. Auch in der Umgebung sieht er keine Menschenseele, nur Leichenberge vor dem Krankenhaus zeugen von einer Katastrophe, die stattgefunden haben muss. Seine Frau und sein Sohn sind ebenfalls nicht zu finden. Doch dann trifft er auf zwei Überlebende, die ihm Unfassbares berichten: Offensichtlich sind auf der ganzen Welt Menschen mit einem Virus infiziert worden, der sie in Zombies verwandelt. Rick Grimes versucht nun, seine Familie zu finden und trifft auf weitere Überlebende. Unterdessen hat Ricks Frau Lori gemeinsam mit Sohn Carl (COOORL *g) und anderen Flüchtlingen eine Zuflucht in den Hügeln außerhalb der inzwischen verlassenen Großstadt Atlanta gefunden. Dabei ist auch Ricks ehemaliger Partner und bester Freund Shane Walsh, der eine Affäre mit Lori begonnen hat. Lori weiß aber nicht, dass ihr Mann gar nicht tot ist und nach ihr sucht.

Eine sehr gute Zombie-Serie, wo nicht nur Splatter-Effekte zum Vorschein kommen, sondern die Charaktere tiefgründig handeln und das auch in der Serie sehr gut rüber bringen. Besonders gut gelungen finde ich das Artist Design der Zombies und die Soundeffekte.

House of Cards

house

Francis Underwood (Kevin Spacey) ist ein zielstrebiger Kongressabgeordneter im Weißen Haus. Als ihm der versprochene Karrieresprung zum Staatssekretär unerwartet wieder abgeschlagen wird, schmiedet er gemeinsam mit seiner Ehefrau (Robin Wright) den Plan, den Präsidenten zu stürzen, um sich selbst in die Position des mächtigsten Mannes der Welt emporzuschwingen. Zu diesem Zweck geht er auch eine pragmatische Allianz mit der jungen Reporterin Zoe Barnes (Kate Mara) ein.

In dieser Politserie geht es hauptsächlich um Intrigen und Manipulation und Kevin Spacey zeigt uns, wie man durch geschickte Dialoge das ein oder andere Blatt für sich wenden kann. Absolut überzeugend und authentisch gespielt.

Sons of Anarchy

sons

Die „Sons Of Anarchy“, eine Rockergruppe, kontrolliert den kleinen Ort Charming, mit dem Ziel, dass er so bleibt, wie es der Ortsname verspricht. Vordergründig ein Motorradclub mit angeschlossener Autowerkstatt verdient man sein Geld vor allem, in dem man Waffen von der IRA an Drogendealer verkauft, die im Gegenzug ihren Geschäften außerhalb der Ortsgrenzen nachgehen. Denn in Charming sind die Sons das Gesetz. Andere Kriminalität hat genauso wie kapitalistische Großkonzerne draußen zu bleiben. Bevölkerung und Polizei hat man weitestgehend in der Tasche. „Hellboy“ Ron Perlman spielt Clay, den alternden Präsidenten diesen Clubs, Charlie Hunnam Jax, seinen Stiefsohn und Vizepräsidenten, der sich immer mehr von Clay entfernt. Denn er hat ein Manifest seines verstorbenen Vaters gefunden, in dem dieser in blumigen Worten von einem gewaltfreien Club schwärmt. Ex-Peggy-Bundy Katey Sagal ist die Mutter von Jax und Ehefrau von Clay, die wie Kleber den gesamten Club zusammenhält. Der droht im Laufe der Serie nämlich zwischen einer über Leichen gehenden Regierungsagentin (Ally Walker), den Streitereien mit einer rivalisierenden mexikanischen Gang und der Auseinandersetzung mit den Nazis, die Charming übernehmen wollen, zerrieben zu werden. Dabei eskaliert der Streit von Jax und Clay immer weiter.

Die Serie zeigt das Leben des MC (Motorcycle Club) Samcro in Charming mit all seinen schönen und schaurigen Seiten. Ich würde sie als eine typische „Männerserie“ bezeichnen, weil das actionreiche Setting doch sehr dafür spricht. Besonders hervorzuheben ist an dieser Serie das auf und ab, durch den der Motorradclub ständig gehen muss, um zu überleben.

Castle

castle

Krimi-Autor NickCastle geht gemeinsam mit der hübschen Polizeiermittlerin Kate Beckett auf Mörderjagd. Denn der Täter kopiert die Morde aus Castles Büchern. Unterstützt werden sie dabei von den Detectives Esposito und Ryan sowie Becketts guter Freundin Lanie die als Leichenbeschauerin die Mordopfer untersucht. Zu Hause erhält Castle auch ab und zu Unterstützung von seiner cleveren Tochter Alexis und seiner divenhaften Mutter Martha.

Eine wundervolle Krimi-Serie, denn die Mordmotive stehen in direktem Zusammenhang mit dem Buchautor Nick Castle. So entstehen teilweise sehr witzige Dialoge zwischen ihm und der Ermittlerin Beckett.

Game of Thrones

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Adaption der Fantasy-Bestseller-Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ nach George R.R. Martin: King Robert Baratheon (Mark Addy), der mit Cersei Lannister (Lena Headey) aus einer vermögenden aber korrupten Familie verheiratet ist, muss den fragwürdigen Tod seiner rechten Hand verdauen. Er bittet Lord Eddard „Ned“ Stark (Sean Bean) in den Süden zu reisen und ihm zu helfen, sein Königreich zu regieren. Doch es gibt eine Bedrohung für den Thron aus dem Osten. Die ins Exil verbannte, junge Prinzessin Daenery (Emilia Clarke) und ihr Bruder Visery (Harry Lloyd), deren Familie die sieben Königreiche von Westeros für viele Jahre regiert hat, wollen den Thron zurück. Zudem gibt es Gerüchte über mysteriöse Ereignisse, die sich am nördlichen Rand des Königreichs hinter einer großen Mauer ereignen, wo Jon Snow (Kit Harington), Neds unehelicher Sohn, lebt und einer Bruderschaft angehört, die sich dem Schutz der sieben Königreiche verschworen hat.
In einem Land, wo sich die Sommer über Dekaden erstrecken und die Winter ein ganzes Leben dauern können, brauen sich in allen Himmelsrichtungen Probleme zusammen, während zwei Familien sich ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel um die Macht liefern.

Wer die Bücher gelesen hat, wird die Serie lieben. Eine sehr erwachsene Serie und man merkt, dass die Produktion schon einiges an Budget zur Verfügung hatte. Eine sehr spannende Serie um den Kampf der Königreiche!

American Horror Story

horror

Eine Familie, die wieder zueinanderfinden will, zieht in ein neues Haus nach Los Angeles. Was sie nicht ahnen: Dort spukt es.

Als ich das erste Mal von American Horror Story gehört habe musste ich müde schmunzeln. Eine Horrorserie? Ernsthaft? Als ich dann aber die ersten drei Folgen gesehen habe, habe ich die erste Staffel förmlich verschlungen. Der Mix aus Horror und dem Familiendrama ist ausgezeichnet gelungen, sodass nichts zu kurz kommt. Für Leute, die sich bei Horrorfilmen erschrecken, sei deshalb auch hier die Warnung ausgesprochen – für nervöse Leute sicher nicht leicht verdaulich 🙂

Falling Skies

falling skies

Sechs Monate nach einer außerirdischen Invasion auf der Erde, organisiert eine kleine Gruppe überlebender Menschen in der Nähe von Boston den Widerstand. Zu ihr gehört der ehemalige Geschichtsprofessor Tom Mason (Noah Wyle), der aber immer wieder mit dem militärischen Anführer Captain Weaver (Will Patton) aneinander gerät. Die Außerirdischen entführen die Kinder der Menschen und nutzen sie als Sklavenarbeiter. Auch Toms einer Sohn Ben ist entführt worden. Während er seinen Sohn befreien will, muss er gemeinsam mit der schönen Ärztin Anne (Moon Bloodgood) auch herausfinden, was die Außerirdischen antreibt. Denn sie zu verstehen, könnte der Schlüssel zur Befreiung der Menschheit sein.

Stellt Euch The Walking Dead mit Aliens vor: Falling Skies! Wenn ihr die Serie irgendwann im Zusammenhang mit Steven Spielberg hört, dann habt ihr euch nicht verhört, da er hier als führender Produzent fungiert. Ich würde behaupten, dass Falling Skies einen kleinen Tick in der Spannung The Walking Dead hinterherhinkt, aber trotz allem eine sehenswerte Serie.

Prison Break

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Wie weit würden Sie gehen, um ihren Bruder zu retten? Michael Scofield geht dafür sehr weit. Er gibt sein bisheriges Leben auf und lässt sich in dasselbe Gefängnis stecken, in dem sein Bruder gerade auf die Vollstreckung der Todesstrafe wartet. Im Gepäck: Ein Plan für einen gemeinsamen Ausbruch.

Die Serie hat mich sehr überrascht, habe ich doch sehr lange gezögert sie komplett durch zu schauen. Sie lebt einzig und allein von der Spannung und der Ungewissheit, was im nächsten Moment passieren kann. Ein absolutes Muss für alle, die den perfekten Ausbruchplan suchen!

The Wire

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„The Wire“ spielt im drogenverseuchten Baltimore, wo die Mordrate besonders hoch ist. In der 1. Staffel schafft es der idealistische Cop Jimmy McNulty, eine Sonderabteilung aus Vertretern der Mordkommission und des Rauschgiftdezernats einzurichten, die dem Treiben des bestens organisierten Drogenbosses Avon Barksdale und dessen Partner Stringer Bell ein Ende setzen will. Mit Pager- und Telefonüberwachung will man dem übervorsichtigen Barksdale auf die Schliche kommen. Doch die Ermittlungen stehen unter keinem guten Stern. Den Vorgesetzten ist die Sondereinheit ein Dorn im Auge, geht es ihnen doch vor allem um ihre eigene Aufklärungsrate. Immer wieder versucht vor allem McNultys Boss Rawls, ihnen Knüppel zwischen die Beine zu werfen, was so weit geht, dass sie bei der Anfrage nach mehr Manpower nur die Kollegen zugeteilt bekommen, welche die anderen Abteilungen wegen ihrer Unfähigkeit und Faulheit eh loswerden wollen. Im Gegensatz zu vielen anderen Serien besitzt „The Wire“ einen breiten Fokus und konzentriert sich bei weitem nicht nur auf die Polizisten, sondern portraitiert auch die vielen konkurrierenden Drogendealer von der obersten bis zur untersten Ebene sowie die Junkies, die an der Nadel hängen. In den späteren Staffeln werden unter anderem auch noch die Geschichten der Dockarbeiter, Politiker, Lehrer, Schüler und Reporter in Baltimore erzählt.

Von der Serie werden wahrscheinlich die wenigsten Wind bekommen haben, aber jede Minute in dieser Serie zahlt sich aus. Sechs Staffeln voll gepackt mit spannenden Storys aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Total unterschätzte Serie!

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Kommentare
  1. The Wire wird definitiv (und völlig zu unrecht!) total unterschätzt! Supertolle Serie! 🙂

  2. Joche sagt:

    Ich misse Breaking Bad!

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