Riddick – Kritik

Veröffentlicht: 12. Februar 2014 in Filme & Serien
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Vin Diesel ist ein Name, der sich bei vielen durch die Fast & Furious Reihen eingebrannt hat und nach dem Disaster von Pitch Black versucht unser muskelgepackter Held sich noch einmal in einer ihm völlig fremden Welt zu profilieren und ob das funktioniert hat, seht ihr in der folgenden Kritik.

Vorab muss erwähnt werden, dass das Budget mit knapp 40 Mio. Dollar eher mickrig ist und dieser Malus im Film selber sichtbar wird. Riddick wurde auf einem sonnenverbrannten Planeten verbannt und muss nun in einer von Aliens und Mutanten zivilisierten Welt um sein Überleben kämpfen. Dabei werden wir Zeuge mit welchen Tricks unser Bad-ass-Bastard sich das Ungeziefer vom Hals hält, aber nicht genug. Der Planet droht durch einen todbringenden Regen jedes Leben auszulöschen und Riddick sieht sich gezwungen einen Notruf zu senden. Das gehört natürlich vollends zur Strategie unseres Überlebenskünstlers und kurz nehmen Kopfgeldjäger ihn ins Visier.

Riddick macht teilweise bei CGI-Effekten hervorragende Arbeit (Kreaturen), aber an manchen Stellen merkt man als Zuschauer auch die fehlenden Dollar. So sind viele Abschnitte des Films vollständig computeranimiert und wirken sehr aufgesetzt. Der Charakter Riddick wird im gesamten Film ständig im Vordergrund gehalten und duldet keine Mitgötter. Denn obwohl sich mit dem Wrestler Dave Bautista und der Eine-geile-Frau-ist-immer-dabei-Ikone Katee Sackhoff gleich zwei potenzielle Badass-Kandidaten in den Reihen der Widersacher finden, darf der stiernackige Ex-WWE-Fighter lediglich in einer viel zu kurzen Prügelei mit Riddick glänzen, während die Battlestar Galactica-Amazone durch pubertäres Kampflesben-Geplapper teilweise unangenehm sexualisiert wird und zwischendurch lediglich halbgare Einzeiler und verschiedenfarbige Spezialpatronen aus ihrem Scharfschützengewehr abfeuern darf.

Fazit

Riddick macht am Anfang Spaß und hat einen deutlichen Hänger im Mittelteil des Films. Die teils tollen Effekte unterstützen die Spannungskurve jedoch durchgehend solide und verhelfen dem Film damit zu einem durchschnittlichen Sci-Fi-Abenteuer. Riddick ist nichts Halbes und nichts Ganzes – aber irgendwie ein Film, den man zu Hause spontan zum Popcorn schauen kann.

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