Archiv für die Kategorie ‘Aus dem Leben’

Simplify zieht um!

Veröffentlicht: 25. März 2014 in Aus dem Leben
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Hallo ihr Lieben,

ab heute zieht der Simplify-Blog langsam aber stetig um und ist ab sofort unter der folgenden Adresse zu erreichen:

Simplify Blog

Am besten kopiert ihr euch den Link direkt in eure Bookmarks rein, damit ihr schnellen Zugriff habt! Werft doch am besten gleich mal einen Blick auf die komplett neu gestaltete Seite und falls euch irgendwelche Dinge auffallen, gleich melden 🙂

Ein paar Funktionen sind noch nicht Final, aus diesem Grund kann es z.B. vorkommen, dass Videos nicht / nicht korrekt abgespielt werden.

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Hier die überarbeitete Version auf Youtube:

 

Göki – Waves (Cover)

Veröffentlicht: 11. März 2014 in Aus dem Leben
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Habe mich mal an dem Cover des schönen Stücks von Mr. Probz „Waves“ probiert. Hier das Ergebnis:

Göki – Waves (Cover)

kabel-bw-logo_2012

 

Die Geschichte beginnt Anfang August, kurz nach unserem ersten Umzug in die neue Wohnung auch im selben Ort. Bis zu diesem Zeitpunkt nutzen wir das Cisco Modem, was standardmäßig von KabelBW zum Vertragsabschluss mitgeliefert wird. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir keinerlei Probleme oder Störungen mit unserer Telefon- bzw. Internetleitung. KabelBW entscheidet sich im Rahmen einer Modernisierung jedoch in der neuen Wohnung für ein neues Modem – das Technicolor TC7200 – nennen wir es im Folgenden der Einfachheit halber „Das Böse“. technicolor_tc7200

Um das oben gezeigt Modem handelt es sich. Dieses Modem benutzen wir nun seit Mitte August und seit dem gab es nur eine treffende Beschreibung zur Erfahrung mit diesem Gerät: Probleme. Damit das ganze etwas anschaulicher wird, habe ich die Störungen mittels einer groben Word-Datei dokumentiert und möchte sie an dieser Stelle nicht vorenthalten. Schließlich soll das hier ja ein Erfahrungsbericht und keine Hetze gegen KabelBW sein – das möchte ich ganz deutlich machen.

kabelbw_störungen

 

Bei den Verbindungsabbrüchen habe ich jedes Mal das gleiche Symptom festgestellt. Das Internet ist komplett ausgefallen und in der unteren rechten Anzeige in Windows tauchte immer das gelbe Warndreieck auf, wie auf dem Bild unten zu sehen ist.

Störung_

 

Wegen diesen Störungen habe ich insgesamt 31 Mal bei der Hotline von KabelBW anrufen müssen und wenn wir ausgehend von 20 Cent pro Anruf hochrechnen, komme ich auf 6,20€ an Telefongebühren. Ich habe fast jedes Mal die gleichen Lösungsvorschläge gehört wie zum Beispiel: Modem resetten, Hardreset, Reset, Werkseinstellung, usw. Ich habe aber auch ständig gesagt, dass das ein Problem mit dem Modem an sich ist und mit den Einstellungen nichts zu tun hat – glauben wollte mir man nicht und verwies mich auf ein Firmware-Update hin, das alle Probleme aus der Welt schaffen sollte. Das war Anfang November. Wie man anhand der Dokumentation in Word oben sehen kann, traten trotz allem Störungen Ende November auf, die anscheinend von diesem Update behoben sein sollten – Pustekuchen. Ich habe einen Brief an KabelBW geschrieben, mit der Bitte doch diese Problem ernst zu nehmen und dass ja monatlich immer die knapp 55€ vom Konto abgebucht werden. KabelBW lenkte ein und erstattete 25€ mit der nächsten Rechnung. Mir ging es aber primär darum diese Internetabbrüche zu stoppen, das Geld war mir in diesem Moment egal. Letzte Woche kam dann ENDLICH die richtig erfreuliche Meldung nach fast drei Monaten – „Das Problem kann nur durch einen Tausch des Modems gelöst werden“. Awaaaaaaaaaaaaaa! Wirklich? Besser spät als nie!

IMG-20140122-WA0000

 

Natürlich wurde das Technicolor TC7200 zurückgenommen, ich hätte sowieso kein Neues akzeptiert, denn irgendwann ist einfach Schluss. KabelBW hat bei einer offiziellen Umfrage von mir durchgehend schlechte Bewertungen bekommen und das, wie man in meinem Fall sehen kann, zurecht. Ich kann nur hoffen, dass dieser Umgang mit Problemen respektive Kunden kein Usus bei diesem Anbieter wird. Die größte Priorität sollte sein, dem Kunden entgegenzukommen und ihn nicht in einer Unwissenheit stehen zu lassen.

Meine Geschichte mit KabelBW —

100. Eintrag – Besondere Widmung

Veröffentlicht: 9. Januar 2014 in Aus dem Leben
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i-love-you-sms

Ich sage diese Worte viel zu selten, aber der 100. Eintrag kann nur einer Person gewidmet werden:

I say these words far too rare, but the 100th post can be dedicated to just one person:

Meiner größten Liebe, meiner Freundin!

My greatest love, my girlfriend!

strasbourg

Mehr möchte ich hier gar nicht schreiben, wir sind DAS Traumpaar schlechthin – bereits vor etwas über einem Jahr meinen Deckel für den Topf gefunden.

That’s all I would like to write now, we are THE perfect couple par excellence – just over a year ago I have found my lid for the pot.

Damn, it feels good 🙂

mp3vsflac

Ich habe mich neulich mal mit dem Thema Lossless-Musik beschäftigt. Dabei hat sich mir natürlich die Frage gestellt, ob sich der Mehraufwand an Speicherkapazität durch eine hervorragende Musikqualität rechtfertigt. Ich gebe zu, dass das menschliche Gehör sehr empfindlich ist und jeder Mensch Geräusche anders wahrnimmt, aber ich werde an einem ganz konkreten Beispiel versuchen den Unterschied zu kristallisieren. Als Beispieldatei habe ich mich für den Song von Xavier Naidoo Wo willst du hin? entschieden, da hier Tempowechsel, schöne Höhen, viele Instrumenteinlagen und Beat-stops drin sind. Die Auswertung für das Lied könnt ihr oben auf dem Bild sehen. Auf der oberen Hälfte haben wir die Lossless-Variante als FLAC (Wikipedia) und unten die Variante als MP3 mit 320 kbit/s. Die Datei ohne Verluste hat eine Größe von 26MB, die MP3 eine Größe von 6MB. Im ersten Moment könnte man meinen, dass es vollkommen identische Kurven sind, aber man muss wahrlich zwischen den Zeilen lesen, um die Unterschiede zu erkennen.  Wir machen jetzt zusammen ein kleines Spielchen, dass jeder kennt: Finde die xy Fehler im zweiten Bild 🙂

Im ersten Schritt kann ja jeder von euch mal das Lied zum Beispiel auf Youtube anhören, um der Kurve wenigstens ein bisschen zu folgen – im Detail muss man sie nicht verstehen, aber hier ein paar Erläuterungen. Am Anfang sieht man recht deutlich das Intro, wo es ruhig mit Streichern und bisschen Akustik losgeht. Die hellen Punkte sind die tiefen Töne (Bässe, etc.). Je höher die Frequenz ist, wird auch die Farbe deutlich dunkler. Wenn wir im ersten Viertel nach den Unterschieden suchen, sollte uns die unregelmäßige Fläche unten bei der MP3 auffallen. Hier hat die Komprimierung Höhen (also irgendwo Details) gekappt. Deutlicher wird es, wenn wir uns ein wenig weiterbewegen. Bei der MP3 fehlen immer mal Spalten, die bei der Lossless-Variante vorhanden sind. Sehr deutlich werden die Unterschiede bei dem restlichen Verlauf des Liedes. Bei der MP3-Variante kann man kurz vor der Mitte des Liedes eine horizontale Linie bei den Höhen feststellen. Das ist aber sehr typisch für das MP3-Format, denn ruhige und langsame Songs können meistens sehr gut komprimiert werden, so dass der Unterschied nur sehr gering ausfällt. Wenn wir beispielsweise sehr komplexe Songs nehmen wie teils Jazz (an dieser Stelle eine Empfehlung, die man gesehen haben sollte, episch wirds ab dem Marker), wo viele Instrumente, viele Details wichtig werden. Hier können schon kleinste Details entscheiden sein, die bei einer MP3-Komprimierung teilweise wegfallen. Nun aber zurück zu unserem Beispiel mit Xavier Naidoo und wo hier die Unterschiede ins Gewicht fallen. Am Anfang kommt nach dem Intro die Stimme mit „Wo willst du hin?“ und ab da merkt man im Vergleich zur MP3, dass die Lossless-Variante viel gelöster klingt. Es klingt so, als ob der Künstler genau vor einem stehen würde. Bei der MP3 hat man das Gefühl, dass eine dünne Leinwand den Schall behindert, im Klartext, die Stimme klingt dumpfer und die Details nach oben fehlen. Auch bei den Instrumenten werden Unterschiede hörbar. Vor allem die Streicher und die Akustikgitarre profitieren sehr stark von der verlustfreien Komprimierung – bei der Bassline ist der Unterschied nur bei sehr geschulten Ohren festzustellen.

An dieser Stelle muss ich aber auch zum Abhörmedium was schreiben. Diese Unterschiede wird man sicherlich nicht mit gewöhnlichen Kopfhörern unter, sagen wir, 150€ hören. Auch ist es entscheidend welches Soundinterface (Soundkarte, etc.) als Ausgangsmedium dient. Welchen Musikplayer man zum Beispiel auf dem Rechner verwendet, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass alle Erweiterungen (Extra Bass, Equalizer, Loudness, etc.) deaktiviert sind. Wir wollen ja die Musik so hören, wie sie produziert wurde.

Am Ende kommt es natürlich auch immer auf die Person drauf an, die die Musik hört und welche Präferenzen man hat und wo man Musik hört. Natürlich kann ich beim Sport oder draußen bei einer Stadtbesichtigung keine Klangbrillianz erwarten. Ich benutze beispielsweise einen 10€ MP3-Player von Pearl mit In-Ear Kopfhörern von Creative, wenn ich mich einfach nur von der Außenwelt abschotten möchte (Bus, Bahn, usw.). Zu Hause möchte ich aber persönlich keine Einbußen machen, was die Musikqualität betrifft. Jedem das Seine, so ist das überall 🙂

Ich hoffe, ich konnte auch den Nicht-Kennern der Audiowelt den Unterschied bisschen deutlicher machen. Ansonsten müsst ihr bei mir vorbeikommen und das Beispiel probehören 😉

AKG K701

Jetzt gibt es mal unerwartet eine kleine Technik-Runde über Kopfhörer, damit ihr auch mal bisschen was anderes zu Gesicht bekommt außer Shisha und der Filmwelt. Ich verrate euch hier nun, dass ich sehr audiophil –  hohen Wert auf Klangqualität bei Filmen, Spielen und Musik legend – veranlagt bin. Aus diesem Grund habe ich mir auch vor einigen Jahren ein Heimkinosystem zusammengestellt, aber am Rechner fehlte mir immer das gewisse Etwas. Gewöhnliche Lautsprecher, meistens aus zwei Lautsprechern oder zwei Lautsprechern und einem Subwoofer bestehend, waren mir immer zu wenig. Da ich aber erstens keins zweites Heimkinosystem auf dem Schreibtisch aufstellen wollte, der Platz hätte sowieso niemals ausgereicht, habe ich mich für qualitativ hochwertige Kopfhörer entschieden. Wie so oft beim Kauf von Hörgeräten => Probehören, denn jeder Mensch empfindet Klang / Sound komplett anders und legt für sich auch andere Priorität fest. Ich hatte damals vier Kopfhörer zum Vergleich: Shure SRH840, Beyerdynamic DT880 Pro, AKG K701 und Sennheiser HD 650. Ich habe mich dann persönlich für den AKG K701 entschieden, da er für mich einen sehr neutralen Klang hat und eine wundervolle Bühne erschafft. Was mir aber an diesem Kopfhörer immer ein kleines Dörnchen im Auge war, war der etwas zu dezente Bass. Lange habe ich den Klang so in Ruhe gelassen und den Kopfhörer eingespielt, aber da meine Finger schon die ganze Zeit juckten und ich hochgradig Lust auf Basteln hatte, entschied ich mich, den Kopfhörer zu zerlegen, um nach einer möglichen Modifikation zu suchen. Als erstes entfernte ich die  Ohrpolster und das erste, was man sieht, ist ein Schaumstoffring. Hier habe ich die ersten Versuche angesetzt und mir andere Materialien zum Einlegen überlegt. Das Bild macht es verständlich:

unterlegringe

Oben links sehen wir den originalen Schaumstoffring. Rechts oben rechts ein 3/4 Putztuchring, unten rechts 3/4 Toptex Tuch und unten links ein ganzer Toptex Ring. Ich habe folgende Tests durchgeführt:

  1. Großer Toptexring unter Originalring: Viele Details gehen verloren und der Bass wird deutlich dumpfer. Da der innere Kreis ausgespart ist, kommen die Höhen viel zu heftig durch, die Bühne wird richtig schmal => Eher nicht!
  2. 3/4 Putztuchring unter Originalring: Extrem dumpfer Klang, als ob man Watte in den Ohren hätte. Absolut furchtbar!
  3. 3/4 Toptexring unter Originalring: Eine sehr schöne Lösung wie ich finde. Die Details bleiben wie im unveränderten Zustand. Der Bass bekommt einen sehr netten Schub, aber die Mitten sind etwas dezenter. Die Höhen sind sehr gut abgestimmt. Die Bühne wird zwar minimal kleiner, aber durch einen Ringmod (so nenne ich es mal) kann man es fast nicht besser austarieren.

Trotz allem hat mir das nicht gereicht und ich habe den Kopfhörer weiter zerlegt 🙂 Es folgen nun ein paar Bilder, anschließend erkläre ich die Details!

Im ersten Schritt wurde das Gitter entfernt. Gegen den Uhrzeigersinn mit einer Pinzette drehen und rausnehmen. Dann die zwei Schrauben, je oben und unten lösen und dann wird es fummelig. Ich habe dieses Klebeband entdeckt, welches auf dem Bassreflexstück geklebt ist. Hier kam mir auch sofort die Idee, dass das in jedem Fall eine bassmindernde Wirkung haben muss. Wenn man Bass erzeugen will, muss die Luft ja in irgendeiner Form aus dem Gehäuse ausweichen. Im nächsten Schritt habe ich die Klebepads rechts und links mit einer dünnen Pinzette entfernt und den Lautsprecher zusammengebaut. Das Ergebnis wirklich unglaublich überraschend. Der Lautsprecher hat alles genau beibehalten, bis auf den Bass. Die Tiefen Töne haben jetzt deutlich mehr Druck, das merkt man auf den Ohren. Ich hätte nicht gedacht, dass der AKG K701 mit so einer simplen Modifikation noch mehr Spaß machen kann als zuvor 🙂

Falls ihr Fragen zu dieser Mod habt, könnt ihr mich natürlich jederzeit kontaktieren!